Wie du starke Überschriften für wissenschaftliche Blogartikel formulierst
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Wie du starke Überschriften für wissenschaftliche Blogartikel formulierst

Immer noch Homeoffice. Du schreibst an deiner Dissertation oder triffst dich mit deinen Kolleg*innen zum Kolloquium per Zoom.

Vielleicht bleibt irgendwo dazwischen Zeit und Energie, um deinen Wissenschaftsblog endlich ins Leben zu rufen. Oder ihn neu zu beleben.

Gerade jetzt kannst du mit einem Blog über deine Forschung berichten. Oder ihn als Instrument für die digitale Lehre nutzen. Aber seien wir mal ehrlich, es gibt da draußen gerade so viele digitale Leseangebote. Und es ist nicht einfach, sich mit einem Thema abseits von Corona Gehör zu verschaffen.

Was dir helfen könnte, um Aufmerksamkeit für dein Thema zu bekommen? Setz auf starke Überschriften für wissenschaftliche Blogartikel. Jetzt und in der Zeit nach Corona.

Ich zeige dir in diesem Artikel, was gute Überschriften für wissenschaftliche Blogartikel ausmacht. Ohne Übertreibung. Ohne Clickbait. Und ohne unwissenschaftlich zu sein.

Warum du starke Überschriften brauchst

Überschriften haben seit jeher eine große Bedeutung. Anhand von Überschriften fällen wir eine Entscheidung, ob wir den Artikel lesen oder nicht. Die Überschrift ist ein Vorgeschmack auf das, was uns im Text erwartet.

Im Idealfall weckt eine gute Überschrift Vorfreude. Und gibt ein Versprechen, das der sich anschließende Text erfüllt. Es ist also wichtig, Interesse und Aufmerksamkeit bei deinen Leser*innen zu schaffen.

Aber nicht nur das. Damit dein Artikel gefunden wird, sollte die Überschrift auch den Suchmaschinen gefallen. Starke Überschriften sind deshalb auch suchmaschinenoptimiert. Ich weiß, SEO für Wissenschaftler*innen ist ein heikles Thema. Aber ganz ohne SEO verschenkst du das Potential, das in Blogartikelüberschriften steckt.

Trotzdem bin ich der Ansicht, dass der Nutzen für die Leser*innen immer vor SEO-Gesichtspunkten kommen sollte. Du schreibst deine Überschriften in erster Linie für deine Zielgruppe. SEO kannst du dabei mitdenken.

Was gute Blogüberschriften ausmacht

1. Die Überschrift ist inhaltlich richtig

Die Überschrift sollte den Inhalt des Blogartikels auf den Punkt bringen.

Vermeide mehrdeutige und missverständliche Aussagen. Versprich in der Überschrift nichts, was der Text nicht halten kann. Deine Leser*innen merken schnell, wenn Überschriften so formuliert sind, dass sie Klicks bringen sollen.

2. Die Überschrift funktioniert ohne Kontext

Im Internet müssen Überschriften für wissenschaftliche Blogartikel auch ohne inhaltlichen Zusammenhang funktionieren.

Denn sie tauchen als Vorschauen in unterschiedlichen Streams auf. Zum Beispiel bei Facebook, Twitter oder LinkedIn. Wird auf Anhieb deutlich, was sich hinter der Überschrift verbirgt? Wenn nicht, ist die Wahrscheinlichkeit für einen Klick gering.

3. Lernen, informieren oder unterhalten

Der Mehrwert deines Artikels muss bereits in der Überschrift zum Ausdruck kommen.

Finde eine Überschrift, die deinen Leser*innen sagt, bei welchem Problem dieser Text ihnen hilft. Oder über welches Thema sie etwas Neues erfahren. Oder ob sie sich auf gute Unterhaltung einstellen können. Denn genau aus diesen drei Gründen – lernen, informieren oder unterhalten – schenken wir bestimmten Dingen häufig unsere Aufmerksamkeit.

4. Die Überschrift eignet sich zum „Drüberscannen“

Halte die Überschrift so lang wie nötig und so kurz wie möglich.

Komplexe Konstruktionen und schwierige Wörter minimieren die Lust aufs Lesen. Deine Leser*innen sollten beim flüchtigen Blick auf die Überschrift erfassen können, worum es geht.

5. Wichtige Begriffe stehen am Anfang

Nenne wichtige Dinge oder bekannte Namen direkt zu Beginn der Überschrift. Daran bleiben die Augen deiner Leser*innen fast automatisch hängen.

Überlege dir dabei – unter SEO-Gesichtspunkten – ob nach diesen Begriffen tatsächlich gesucht wird. Welche Wörter tippt deine Zielgruppe in die Google-Suche ein, wenn sie nach dem Thema deines Blogartikels sucht?

6. Bestimmte Worte schaffen Interesse

Versuche eines der folgenden Substantive in deiner Überschrift unterzubringen. Sie lassen sofort positive Assoziationen im Kopf deiner Leser*innen entstehen.

  • Gründe
  • Prinzipien
  • Ideen
  • Wege
  • Lektionen
  • Techniken
  • Fakten
  • Tipps
  • Strategien

7. Zahlen gehen immer

Menschen lieben Zahlen und Listen. Sie versprechen Struktur und ein einfaches und schnell zu erfassendes Leseerlebnis. Nutze daher Zahlen (geschrieben als Ziffer nicht als Wort!) in deinen Überschriften.

Natürlich nur dort, wo es Sinn macht und passt. Nicht jedes Thema lässt sich als Auflistung abarbeiten.

8. W-Fragen animieren zum Weiterlesen

Du hast bestimmt schon einmal gehört, dass ein guter Text alle W-Fragen beantwortet. Einige der W-Fragen können dir auch in deinen Überschriften weiterhelfen. W- Fragen eignen sich, um die Überschrift damit zu starten.

Sie enthalten ein indirektes Versprechen, die Frage im Text zu beantworten. Und wecken damit das Interesse deiner Leser*innen. Besonders geeignet sind:

  • Was
  • Warum
  • Wie
  • Wann
  • Wozu

Kreative Denkanstöße für richtig gute Überschriften

Ich möchte dir noch drei kreative Denkanstöße für gute Überschriften in diesem Artikel mitgeben. Für jeden Denkanstoß gibt es ein paar Beispiele. Los geht’s!

Denkanstoß Nr. 1: Schritt-für-Schritt-Anleitungen

Beispiele:

Denkanstoß Nr. 2: Ratgebertexte

Beispiele:

Denkanstoß Nr. 3: Alltägliche Wissenschaftsfragen

Beispiele:

Welche Überschrift trägt dein nächster Blogartikel? Lass es mich gerne in den Kommentaren wissen!

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