25 Twitter-Ideen für Wissenschaftler*innen – Dein Tweet-Spickzettel
Content, Content-Marketing, Hochschulmarketing, Wissenschaftsmarketing, Hochschule, Wissenschaft, Forschung, Marketing, Wissenschaftskommunikation, Strategie, Konzept, Konzeption, Kommunikation, Text, Texter, Texterin, Redakteur, Redakteurin, Autor, Autorin, Beratung, Kommunikationsberatung, Kommunikationsberater, Kommunikationsberaterin, Social Media, Online-Kommunikation, Workshop, Vortrag, Redaktion, Blog, Blogger, Bloggerin, Blogging, Promovierende, Doktoranden, Doktorandinnen, digitales Selbstmarketing, digitales Profil
18257
post-template-default,single,single-post,postid-18257,single-format-standard,bridge-core-2.6.6,qode-page-transition-enabled,ajax_fade,page_not_loaded,,qode-theme-ver-25.2,qode-theme-bridge,qode_header_in_grid,wpb-js-composer js-comp-ver-6.6.0,vc_responsive

25 Twitter-Ideen für Wissenschaftler*innen

Worüber twittern? Als Wissenschaftler*in hast du dir diese Frage bestimmt schon mehr als einmal gestellt. Du veröffentlichst schließlich nicht jeden Tag ein Paper, auf das du dich beziehen kannst.

Wenn du wieder einmal ratlos bist, helfen dir die folgenden 25 Twitter-Ideen für Wissenschaftler*innen.

Was dein Mindset mit erfolgreichen Tweets zu tun hat

Bevor es losgeht, hier noch ein paar Tipps für dein eigenes Mindset. Denn es mangelt dir bestimmt nicht an spannenden Insights aus deinem Forschungsalltag, die du teilen könntest. Also rein objektiv betrachtet.

Du denkst viel eher, es könnte niemanden interessieren. Oder es sei zu banal (weil keine bahnbrechenden Forschungsergebnisse Inhalt des Tweets sind).

Wenn ich mir etwas wünschen und dir raten darf, dann dass du diese Überzeugung jetzt über Board wirfst. Einverstanden?

Natürlich wäre es (gelinde gesagt) banal, wenn du darüber twitterst, die wievielte Tasse Kaffee du gerade trinkst. Darum geht es nicht. Da sind wir uns einig. Okay?

Mach deine Forschung in deinen Tweets (be-)greifbar!

Es geht darum, deine Forschung für andere greifbar zu machen. Und greifbar wird deine Forschung nicht erst durch die Ergebnisse, die du mit Fazit und Ausblick in einem wissenschaftlichen Artikel festgehalten hast.

Greifbar wird Forschung durch die Sichtbarmachung des Forschungsprozesses. Dazu gehören deine Gedanken, Überlegungen, Experimente, Zweifel, Erfolge, Fragen und – auch ganz wesentlich – deine persönliche Motivation für dein Forschungsthema.

Nicht zu vergessen: Wo knüpft deine Forschung an die Alltagswelt deiner Zielgruppe (Medien, Politik, Laien, Fachcommunity?) an?

Daraus ergeben sich doch schon eine wahnsinnige Menge an Tweets oder?!

Deine Inspirationsquelle: Eine Liste mit 25 Twitter-Ideen für Wissenschaftler*innen

1. Stell dich vor

Du bist neu bei Twitter oder hast viele neue Follower*innen dazu bekommen, die noch nicht viel über dich wissen? Dann stell dich und deine Arbeit vor. Wer bist du? Woran forschst du? Ergänze den Tweet mit einem Foto von dir, am Schreibtisch, im Labor, im Feld oder auf einer Konferenz. Verrate etwas, das noch nicht in deiner Twitter-Bio über dich steht.

2. Stelle deinen Arbeitsplatz vor

Klingt langweilig, weil du nur am Schreibtisch sitzt? Schreibtische können mega spannend sein! Was steht drauf? Welche Hard- und Software brauchst du für deine Arbeit? Wie viel Prozent deiner Arbeit findet überhaupt dort statt? Wieviel an anderen Orten? Nach-Corona-Idee: zeig dein Uni-Büro und/oder Institut/Labor.

3. Erstelle eine Umfrage

Ich wette, in deinem Kopf spuken jeden Tag dutzende Fragen in Zusammenhang mit deinem Forschungsthema herum. Frag doch mal deine Community dazu nach ihrer Meinung. Entweder als offene Frage oder mit Hilfe des Umfrage-Tools von Twitter.

4. Bitte um Hilfe

Twitter ist ein Fundus für alle möglichen Informationen. Und Unterstützung durch Followerpower wird groß geschrieben. Frag nach Tipps, wenn du auf der Suche nach Literatur bist oder Ideen für die Lehre brauchst.

5. Zeig ein Experiment

Ok, hier haben die Naturwissenschaften vielleicht einen Vorteil gegenüber den Geisteswissenschaften. Nimm eine kleine Fotoserie oder ein kurzes Video mit einem Experiment auf, das jede*r zu Hause nachmachen kann. Zum Beispiel so etwas wie #kitchenoceanography von @Meermini.

6. Gib Einblick in deine Lehre

Was bereitest du gerade für deine Studierenden vor? Welche Ergebnisse kannst du aus deinem Seminar teilen? Mit welchen didaktischen Konzepten hast du gute Erfahrungen gemacht und kannst sie weiterempfehlen? Gute (Hochschul-)Lehre ist ein großes Thema auf Twitter. Schau mal unter dem Hashtag #TwitterCampus vorbei!

Nutze die Twitter-Ideen für Wissenschaftler*innen mehr als einmal und aus 25 Tweets werden 50, 75, 100 usw.!

7. Berichte live von einer (Online-)Konferenz

Kündige im Vorfeld an, an welcher (Online-)Konferenz du in ein paar Tagen teilnehmen wirst. Frage nach, wer von deinen Follower*innen auch dabei sein wird. Erzähle etwas über deinen Vortrag, den du dort hältst. Und vergiss auf gar keinen Fall, den Konferenz-Hashtag in den Tweets zu nutzen!

8. Mach auf deine anderen Accounts aufmerksam

Du bist nicht nur auf Twitter unterwegs, sondern zeigst bei Instastories täglich deine Arbeit im Labor oder im Homeoffice? Dann gib dir selbst ein Shoutout. Und weise deine Follower*innen darauf hin, dir auch auf deinen anderen Social-Media-Kanälen zu folgen. Geh nicht davon aus, dass sie bereits wissen, wo man dich überall finden kann.

9. Empfiehl eine*n Kolleg*in auf Twitter

Apropos Shoutout. Sprich eine Empfehlung für eine tolle Kollegin oder einen tollen Kollegen auf Twitter aus. Verlinke den Kanal. Erzähle, woran sie*er forscht, woher ihr euch kennt und (wichtig!) warum man ihr*ihm folgen sollte. 

10. Verlinke ein Interview mit dir oder eine Presseinformation über dich

Ja, wohl dosiertes Selbstmarketing darf und muss auch sein. Das sind zwar nicht die Tweets, die dir die allermeisten Likes einbringen, aber viele werden sich mit dir freuen. Betone vor allem, worum es inhaltlich in dem Beitrag geht. Und achte darauf, dass das Pressematerial aktuell ist. Denn dann hat es für die Leser*innen den größten Mehrwert.

Achte bei jedem Tweet auf den Mehrwert für deine Follower*innen.

11. Verweise auf einen wissenschaftsrelevanten „Feiertag“

Nimm den International Day of Women and Girls in Science (11.02.) oder den Pi Day (14.03.) als Anlass, um über deine Forschung zu sprechen. Vielleicht fallen dir noch andere ein. Recherchiere vorab die passenden Hashtags. Und nutze die Reichweite, die solche Posts am entsprechenden Tag bringen.

12. Twittere über Meilensteine oder aktuelle Karriereschritte

Meilensteine in deiner Forschung oder persönliche Karriereschritte sind für deine Community auf jeden Fall von Interesse. Vergiss aber nicht, den Tweet nicht nur auf dich zu beziehen, sondern Mehrwert zu bieten. Das kann ein Tipp sein, wie du den Meilenstein erreicht hast. Oder ermutigende Worte, die eigene Karriere mit Leidenschaft zu verfolgen.

13. Sag neuen Follwer*innen „Hallo“

Nicht unbedingt üblich auf Twitter, aber eine sehr herzliche Geste. Begrüße deine neuen Follower*innen einmal die Woche oder alle zwei Wochen. Kommuniziere, dass du dich über ihr „follow“ und den gemeinsamen Austausch freust. Damit erhöhst du die Chance auf wertvolle zukünftige Interaktionen. Denn deine Follower*innen fühlen sich gesehen.

14. Verlinke ein neues Paper oder einen neuen Blogartikel von dir

Sobald du etwas geschrieben und veröffentlich hast – egal ob Paper oder Blogartikel – poste es! Erwähne bereits im Tweet das Ergebnis, das Learning oder deine ganze persönliche Erkenntnis. So weckst du Interesse für die Details im gesamten Artikel.

15. Twittere etwas Persönliches

Persönlich heißt nicht gleich privat. Es geht eher darum, auch mal Haltung zu zeigen. Zum Beispiel zu Twitter-Diskussionen wie #ACertainDegreeOfFlexibility. Oder einfach mal zu erzählen, wie du in der Wissenschaft gelandet bist. Was dich motiviert. Vielleicht aber auch, was dich nervt.

16. Teile ein Bild aus deinem Forschungsalltag

Tweets mit Bildern bekommen mehr Aufmerksamkeit als ohne. Manchmal muss es auch nur ein Bild vom Eichhörnchen auf dem Baum sein, das du von deinem Büro- oder Homeoffice-Fenster aus siehst. Ein charmanter Text über den „fleißigen Kollegen in Corona-Zeiten“ sorgt garantiert für Schmunzler und Likes.

17. Teile eine Infografik

Vielleicht hast du für ein Poster oder eine Präsentation eine Grafik erstellt, die du auch twittern kannst. Ist sie zu kleinteilig oder ohne viel Kontext nicht leicht zu verstehen, vereinfache sie. Zum Beispiel mit dem kostenlosen Grafiktool Canva. 

18. Ermuntere deine Follower*innen Fragen zu stellen

Twitter ist ein Networking-Tool. Es geht nicht darum, immer nur zu senden. Sondern auch mal zuzuhören. Frag deine Community, welche Fragen sie an dich hat. Womit du ihnen weiterhelfen kannst. Was sie interessiert.

19. Verteile ein Lob für einen guten Fachartikel

Du hast einen super guten Artikel von einer Kollegin oder einem Kollegen gelesen? Dann teile das mit der Twitter-Welt. Schreib dazu, warum genau dieser Text hervorragend ist. Und was die anderen daraus mitnehmen können.

20. Verweise auf aktuelle Stellen in deinem Team oder deiner Institution

Stellenausschreibungen werden über Twitter rasant geteilt. Da dir sowieso Menschen folgen, die an deinem Forschungsgebiet Interesse haben, ist vielleicht genau die richtige Person für die Stelle bereits unter deinen Follower*innen. Biete an, bei Fragen dich über Twitter kontaktieren zu dürfen (natürlich nur, wenn du das willst).

Notiere dir auch eigene Twitter-Ideen für Wissenschaftler*innen, damit du später immer wieder darauf zurückgreifen kannst!

21. Informiere über Tools und deine Erfahrungen damit

Du arbeitest mit einem bestimmten Literaturverwaltungsprogramm? Oder hast einen Tool-Tipp, der deinen Kolleg*innen garantiert weiterhilft? Gib ihn weiter und teile deine Erfahrungen damit.

22. Berichte aus deinem Forschungsprojekt

In der Einleitung zu diesem Blogartikel habe ich geschrieben, dass du in Tweets den Forschungsprozess sichtbar machen kannst. Also, auf welchem Stand bist du gerade? Berichte, was gut läuft, was der nächste Schritt ist. Oder woran es gerade hängt und wofür du noch eine Lösung suchst.

23. Erstelle einen kommentierten Retweet

Such dir einen Tweet aus deiner Timeline und kommentiere ihn aus deiner Perspektive. Achtung, wenn du auf das Retweet-Symbol klickst, gibt es die beiden Optionen: „Retweeten“ und „Tweet zitieren“. Wähle „Tweet zitieren“, um einen kommentierten Retweet zu generieren.

24. Weise auf Termine hin, die für deine Follower*innen interessant sind

Deadlines für Antrags- oder Bewerbungsfristen, Termine für Konferenzen oder Vorträge – alle Events, für die du dich interessierst, kannst du auch an deine Community kommunizieren. Frag am besten gleich, wer noch teilnimmt und ihr könnt euch im Vorfeld vernetzen.

25. Erstelle einen Thread

280 Zeichen sind dir für manche Erklärungen zu wenig? Die Lösung dafür heißt Thread. Das sind mehrere Tweets, die du zusammenhängend veröffentlichen kannst. Stelle auch hier den Mehrwert für deine Follower*innen in den Vordergrund! Damit keine Langeweile beim Lesen von 10 oder 15 Tweets am Stück aufkommt.

Noch zwei Tipps zum Schluss

Ich hoffe, diese Tipps helfen dir dabei, immer wieder neue Twitter-Ideen für Wissenschaftler*innen zu posten. Falls dir gerade ganz viel einfällt, kannst du deine Tweets mit Hilfe verschiedener Social Media Tools einfach vorausplanen. Und Stück für Stück in den nächsten Tagen automatisch veröffentlichen lassen.

Die Ozeanographin Mirjam Glessmer stellt dir in ihrem Blogartikel sogar vorformulierte Tweets (in Englisch) zur Verfügung! Schau gerne bei ihr vorbei, um noch mehr Twitter-Ideen für Wissenschaftler*innen zu bekommen. Und dann – twittere los!

No Comments

Post A Comment