Die Twitter-Formel für mehr Interaktion
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Die Twitter-Formel für mehr Interaktion

Tweets dürfen 280 Zeichen lang sein. Ist es nicht immer ein kleiner innerer Sieg, wenn dein Text genau in dieses Zeichenlimit passt? Ich hüpfe dann häufig kurz innerlich auf und ab.

Aber wie formulierst du deine Tweets? Hast du ein Konzept? Eine Art Formel, die immer gut funktioniert?

In diesem Blogartikel möchte ich dir meine ganz persönliche Twitter-Formel vorstellen. Im Grunde ist es eine Strategie, die dafür sorgt, dass Tweets mehr Aufmerksamkeit und mehr Reaktionen bekommen.

Brauchst du eine Text-Strategie?

Vielleicht fragst du dich, ob so eine Strategie überhaupt notwendig ist. Schließlich ist der Inhalt wichtig. Und wer sich nicht für deine Inhalte interessiert, soll weiterziehen.

Jedenfalls liegt es dir mehr als fern, den Text deines Tweets unter das Diktat von Likes und Retweets zu stellen.

Gute Argumente. Dazu hätte ich auch keine Lust. Aber wozu twittern wir denn alle? Doch gerade weil wir wahrgenommen werden möchten.

Dabei geht es nicht darum, deine Tweets bis zur Unkenntlichkeit umzuformulieren. Du sollst nicht das Gefühl haben „das bin nicht mehr ich, der*die hier twittert“.

Die Twitter-Formel kann dir allerdings ein Gerüst bieten, damit deine Tweets etwas mehr auf den Punkt formuliert sind. Hast du Lust, es auszuprobieren?

Deine Twitter-Formel: Aufmerksamkeit, Botschaft, Interaktion

1. Wie gewinnst du die Aufmerksamkeit deiner Follower*innen?

Im Prinzip ist es genau das, worum wir in den sozialen Netzwerken buhlen: Aufmerksamkeit!

Es gibt so viele Inhalte. Mach dir bewusst, wie viele Nachrichten und Tweets mit jedem Öffnen der Twitter-App auf deine Follower*innen einprasseln.

Starte deinen Tweet daher mit einem Problem, einer Frage oder einer Geschichte. Etwas, wozu deine Zielgruppe eine Verbindung herstellen kann, worin sie sich wiedererkennt. Oder etwas, das eine Emotion in deinen Follower*innen weckt.

2. Was ist deine Botschaft?

Der Mittelteil des Tweets ist für deine „eigentliche Botschaft“ reserviert. Warum schreibst du diesen Tweet? Was sollen deine Follower*innen erfahren?

Bring an dieser Stelle prägnant dein Thema oder dein Anliegen rüber. Natürlich sollte es eine sinnvolle Verbindung zum ersten Teil geben, in dem du ein Problem geschildert oder eine Frage gestellt hast.

3. Sorge für Interaktion!

Ich werde nicht müde zu erwähnen, dass Twitter ein Networking-Tool ist. Es geht darum, miteinander ins Gespräch zu kommen. Menschen kennen zu lernen. Zu diskutieren. Zu ermutigen. Zu fragen. Zu antworten.

Idealerweise schließt du deinen Tweet deshalb mit einer Frage an deine Community ab. Du kannst sie auch um ihre Meinung oder um Tipps zu einem Thema bitten.

Stell keine Pseudo-Fragen. Also wirklich nur Fragen, an deren Antwort du interessiert bist. Deine Art Fragen zu stellen, sollte außerdem zum Rest deines Kommunikationsstils passen.

Wenn du bisher keinen Fokus auf Interaktion gelegt hast, müssen deine Follower*innen sich erst daran gewöhnen. Sei deshalb nicht sofort entmutigt, wenn es eine Weile dauert, bis deine Follower*innen „sich trauen zu antworten“.

Twitter-Formel merken: A-B-I

Du möchtest dir die Twitter-Formel leicht merken? Dann präge dir die drei Anfangsbuchstaben A-B-I ein. Ich bezeichne die Twitter-Formel auch gerne als ABI-Formel.

A: Aufmerksamkeit!
B: Botschaft!
I: Interaktion!

Und damit wir nicht nur theoretisch bleiben, zeige ich dir im nächsten Abschnitt die praktische Anwendung der ABI-Formel anhand von ein paar Beispielen.

Praktische Beispiele für die Twitter-Formel

„Wie sieht eine gute Twitter-Biografie bei Wissenschaftler*innen aus? [Aufmerksamkeit] Ich habe Tipps und Ideen für euch gesammelt und ein paar nachahmenswerte Beispiele eingebaut. [Botschaft] Wer alles dabei ist, seht ihr im Thread. [Interaktion]“

„Ich bräuchte mal wieder eure Hilfe. [Aufmerksamkeit] Ich suche Blogs von Professorinnen. Als Best-Practice-Beispiele für einen Workshop mit Professorinnen. [Botschaft] Welche Blogs könnt ihr empfehlen? [Interaktion]

„Networking auf Twitter ist manchmal gar nicht so einfach oder? Wie vernetzt man sich mit anderen Wissenschaftler*innen? [Aufmerksamkeit] In der neuen Podcastfolge von @Coachingzonen sprechen Jutta und Wergen und ich genau darüber. [Botschaft] Welche Tipps habt ihr für die Vernetzung auf Twitter? [Interaktion]

Interaktion gefällt dem Algorithmus

Die Twitter-Formel musst du natürlich nicht in 100 Prozent der Fälle anwenden. Nicht jeder Inhalt eignet sich dafür. Aber gerade wenn es dir um Interaktion mit deinen Follower*innen geht, kannst du sie anwenden.

Mach dir Folgendes bewusst. Jede Antwort, jeder Retweet, jedes Like führt dazu, dass dein Tweet neuen potentiellen Follower*innen angezeigt wird. Denn wenn Follower*in XY dir auf einen Tweet antwortet, sehen das dessen*deren Follower*innen auf ihrer Timeline. Ein Domino-Effekt.

Du bekommst nicht nur Aufmerksamkeit bei Menschen, die dich bisher nicht kannten. Du sorgst auch dafür, dass die User*innen sich mit deinen Inhalten beschäftigen und länger auf der Plattform bleiben. Das wiederum gefällt dem Twitter-Algorithmus.

Und der Twitter-Algorithmus sorgt für noch mehr Sichtbarkeit deiner Tweets. Klingt doch gut oder?

Jetzt wünsche ich dir viel Erfolg beim Ausprobieren der Twitter-Formel! Falls du bereits eine eigene Text-Formel für Tweets entwickelt hast, teile sie mit uns in den Kommentaren.

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